Online · ab November 2026

Endlich.

Ein 3-monatiger Forschungsraum zu Tod und Sterben

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6 Termine · dienstags 18:30–21:00 Uhr

„Sobald dieses Projekt durch ist, kann ich endlich entspannen."

„Sobald die Kinder größer sind, komme ich endlich wieder zu mir." „Sobald ich das geklärt habe, lebe ich endlich richtig."

Kennst du solche Sätze? Ich kenne sie gut. Ich sage sie mir selbst. Und dann ist mir aufgefallen, welches Wort da eigentlich steht. Endlich.

Dasselbe Wort, mit dem wir unser Leben nach hinten schieben, beschreibt genau das, was es begrenzt. Denn: Deine Lebenszeit ist endlich. Meine auch.

Das „endlich" in diesen Sätzen setzt voraus, dass später noch etwas kommt. Dass es einen Vorrat gibt, aus dem wir schöpfen können, sobald die Bedingungen stimmen.

Den gibt es nicht.

Was passiert also mit dieser Verschiebung auf später, wenn wir wirklich gewahr werden, dass alles begrenzt ist? Nicht als Gedanke. Als etwas, das du im Körper spürst. Was passiert dann mit deinen Prioritäten? Mit dem, was du dich aktuell nicht traust? Mit dem Gespräch, das du seit zwei Jahren aufschiebst?

Meine Erfahrung ist: Da kommt Schmerz. Ungelebtes Leben. Trauer, Angst und vielleicht auch Ohnmacht. Doch gleichzeitig nimmt Leben Fahrt auf, wenn wir uns genau hier zuwenden. Unmittelbare Lebendigkeit. Strahlend-wache Augen.

Endlich. ist ein Forschungsraum zu Tod und Sterben: Wir forschen gemeinsam daran, wie unsere Endlichkeit uns tiefer ins Leben führt. Geerdet, gespürt, unmittelbar. Als Erfahrung, die dein Leben verändert, solange du es noch hast.

„Tell me, what is it you plan to do with your one wild and precious life?"
— Mary Oliver

Passt das?

Dieser Raum ist für dich, wenn:

  • du die großen Fragen nicht länger auf später verschieben willst – sondern sie jetzt dein Leben informieren lassen möchtest;
  • du die Kraft deiner Endlichkeit nicht verstehen, sondern erfahren willst – im Körper, in Bezogenheit, in einem liebevoll gehaltenen Raum;
  • du Erfahrung darin mitbringst, deinem Innenleben liebevoll zu begegnen – innere Arbeit ist für dich nicht neu.
  • du dir einen Raum wünschst, in dem Trauer und Lebenskraft nebeneinander Platz haben.

Dieser Raum ist nicht für dich, wenn:

  • du gerade mitten in einem frischen Verlust stehst und enge, persönliche Begleitung brauchst – dann ist eine Einzelbegleitung oder eine Trauerbegleitung der stimmigere Ort;
  • du eine theoretische oder philosophische Auseinandersetzung mit dem Tod suchst – wir sprechen weniger darüber und gehen mehr in die unmittelbare Erfahrung;
  • du gerade keinen Raum im Alltag hast und zu den Terminen nur selten oder gar nicht kommen kannst.

Endlich. ist ein Forschungsraum, kein Kurs. Wir sammeln keine Konzepte über den Tod, sondern schauen gemeinsam hin – und lassen uns von dem berühren und verändern, was sich dabei zeigt.

Stimmen aus früheren Kursen

„Besonders gefallen hat mir die Eingangsmeditation und das gemeinsame Ankommen. Und sei es live oder online, Stefan schafft mit seiner Art zu sein und zu wirken einen sicheren Raum, damit sich das Tiefe in mir zeigen darf."
Monika Waldmeyer Monika Waldmeyer, Komplementär-Therapeutin
„Ich finde, es ist dir sehr, sehr gut gelungen, deine Arbeit in ein Online-Format zu übersetzen, und das ist sicher nicht einfach. Ich war echt erstaunt, wieviel Fühlkapazität präsent war, obwohl es online war und wir physisch nicht zusammen waren."
Simon
„Es war sehr schön, dieses nährende Gruppenfeld zu mir nach Hause, in die eigenen vier Wände holen zu können."
Natalia

Dein Investment

349 EuroFrühbucher

bis 18.10.26

449 EuroStandard

ab 19.10.26

Anmeldeschluss: 6. November 2026
Danach ist die Gruppe geschlossen.

Ermäßigtes Ticket für Geringverdienende auf Anfrage

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Aufbau von Endlich.

  • 6 Online-Termine, jeweils dienstags von 18:30 bis 21:00 Uhr – plus 1–2 zusätzliche Abende mit Gästen
  • Daten: 10.11. · 24.11. · 8.12. · 22.12. · 12.1. · 26.1.
  • Geschlossene Gruppe – wir gehen den Weg gemeinsam, von Anfang bis Ende
  • Praxis für die Zeit dazwischen: Journaling, Dyaden und Triaden mit anderen Teilnehmenden (optional – du steuerst, wie tief du gehst)
  • Gruppen-Challenges, die dich voller ins Leben holen und deine Lebenskraft freisetzen
  • Menschen bezeugen, die ihren Weg zu Sterben und Tod mit uns teilen – an eigenen Terminen
  • Telegram-Gruppe für den Austausch zwischen den Terminen

Wie wir arbeiten

Die vier Zugänge in unserem Forschungsraum

Weniger „darüber sprechen". Mehr direkter innerer Erfahrungsbezug.

Tod und Sterben sind Themen, bei denen der Kopf gerne übernehmen will. Deshalb gehen wir über den Körper, über Bezogenheit, über Fragen, die weiterarbeiten, auch wenn der Call längst vorbei ist.

So gibt es kein „Lernen von außen". Alles, was du mitnimmst, schließt du für dich aus deiner unmittelbaren Erfahrung und aus dem Bezeugen der anderen.

Unser Spüren wird dabei genauso zu unserem Kompass wie unser Nichtspüren – denn besonders bei gesellschaftlichen Tabuthemen ist unsere Taubheit oder Leere kein Fehler, sondern Eingangstor in tiefere Weisheit.

1

Präsenz und Einstimmung

Jeder Termin beginnt damit, dass wir tiefer ankommen: Du wendest dich nach innen und nimmst wahr, was gerade da ist: dein Atem, dein Körper, der Boden unter dir. Und dann weitet sich das: Wir stimmen uns aufeinander ein, bis ein gemeinsamer Raum entsteht, der mehr Platz und Transformationskraft hat als in jedem von uns allein.

Präsenz und Einstimmung sind keine Vorübung, bevor es losgeht. Sie sind die Bedingung dafür, dass wir uns einem Thema wie Tod und Sterben überhaupt zuwenden können, ohne dass es uns überrollt.

So kannst du dich weiter hineinwagen, als du es allein könntest, weil der Raum dich mitträgt.

Grundlagen: Einstimmung, Körperspüren, Gruppenfeld

2

Journaling, Triaden und Prozessbegleitung vor der Gruppe

Wir gehen Fragen nach, alleine und gemeinsam:

  • Wo habe ich Tod und Sterben erlebt? Wie sind wir in meiner Familie damit umgegangen?
  • Was macht meine Endlichkeit mit mir?
  • Was ist in diesem Jahr in mir gestorben?
  • Wie ist meine Beziehung zum Loslassen und Beenden – in Freundschaften, Partnerschaft, Projekten?

Was in dir zu Tod und Sterben liegt, hört auf, ein blinder Fleck zu sein, und wird zu etwas, das dich tiefer in deinem Leben landen lässt.

Grundlagen: Prozessbegleitung und Kleingruppen

3

Challenges: Fäden schließen, Leben freisetzen

Während unserer Reise wird es konkrete Challenges geben – also Zeiträume, in denen du das Bewusstsein für deine Endlichkeit in ganz konkrete Handlungen übersetzt. So wirst du zum Beispiel schauen, was offen ist in deinem Leben – was schiebst du schon seit Längerem vor dir her? Das schwierige Gespräch mit deinen Eltern. Die Entschuldigung bei jemandem, der dir wichtig ist. Die Veröffentlichung deiner Website.

Du entscheidest dich für eines davon – und setzt es um, bis wir uns wiedersehen. Ein Faden, der vielleicht jahrelang offen war, ist zu. Und du spürst, wie viel Lebenskraft dadurch frei wird.

Grundlagen: Loslassen, Beenden, Vollständigkeit

4

Menschen bezeugen

Es wird 1–2 zusätzliche Termine geben, zu denen wir Menschen bezeugen, die dem Sterben nahe waren oder sind. Entweder, weil sie es selbst erleben – oder weil sie in der Hospizbewegung tätig sind.

Wir bezeugen deren Erfahrungen, lassen uns davon berühren, und verdauen gemeinsam, was es in uns in Bewegung setzt.

Tod und Sterben werden konkret und nahbar – und wir tragen dazu bei, ein gesellschaftliches Tabu zu integrieren, indem wir Präsenz schenken an einer Stelle, die so viele Menschen alleine erleben.

Grundlagen: Zeugenschaft, gemeinsames Halten

Über mich

Hey, ich bin Stefan.

Meine Endlichkeit ist für mich immer wieder ein immenser Weckruf. Wenn Menschen sterben, die mir nahe sind. Während der Geburt meines Sohnes. Oder wenn ich längere Zeit in Stille verbringe. All das sind außergewöhnliche Momente, die mich ganz gespürt zurückwerfen auf meine Vergänglichkeit. Was dann immer auch passiert: Mein Leben wird zu einem Altar. Meine Zeit heilig. Begegnungen unglaublich kostbar. Oft Tränen.

Das kennst du vermutlich.

Meine Frage ist: Wie geht es, diesen Zustand von Unmittelbarkeit mit „Leben" nicht nur in außerordentlichen Momenten zu spüren? Was, wenn er das Fundament unseres Lebens wird? Die Herausforderung ist, dass der Alltag uns davon immer wieder entfernt. Deshalb braucht es einen Raum, zum Erinnern und Vertiefen.

Genau dafür gibt es Endlich. Ich freue mich darauf, dir dort zu begegnen.

Und falls du mich noch nicht kennst: Seit 2013 begleite ich Menschen und Gruppen in Prozessen, in denen Platz findet, wofür sonst kein Platz ist. Genau darum geht es auch hier.

Von Herzen,

Stefan

„Alles, wofür wir nicht hier sind, stirbt. Und das, was übrig bleibt, wird heilig: Dein pures Leben. Deine wahrhaftigen Beziehungen. Dein Körper. Deine ach so begrenzte Lebenszeit."

Fragen, die du vielleicht hast:

Wie läuft ein Termin ab?
  • Ankommen & Einstimmung
  • Ein Impuls von mir zum jeweiligen Fokus
  • Praxis in Dyaden oder Triaden – Journaling, Teilen, Bezeugen
  • Zeit für deine Fragen und individuelle Prozessbegleitung
  • Eine Challenge oder Praxis für die Zeit bis zum nächsten Mal
  • Abschluss
Aber Stefan, Tod und Sterben sind doch auch richtig schmerzhaft und scheiße.

Ja. Schmerz ist real. Deine Erfahrung ist real.

Was mich interessiert: Was passiert, wenn wir sie einbetten? In einen liebevoll gehaltenen Raum. Genau das fehlt kulturell fast überall.

Schmerz ist etwas anderes als Leid – das erforschen wir während unserer Reise.

In meinem Alltag ist grad viel los – kann ich ein anderes Mal teilnehmen?

Ganz ehrlich: Hier sind wir mitten im Thema. Denn ja, manchmal ist die Zeit wirklich nicht reif.

Aber wenn wir ehrlich hinschauen, dann ist es doch bei den meisten von uns so, dass in unserem Leben immer viel los ist. Und dann geht es nicht darum, die großen Fragen auf später zu verschieben, sondern sie jetzt in unser Leben zu lassen. Ganz bewusst Raum dafür schaffen – sodass sie uns von innen heraus informieren und leiten.

Das ist der Kern von Endlich.

Davon abgesehen kann es gut sein, dass Endlich. nur einmal läuft.

Wird ein Online-Raum so großen Themen überhaupt gerecht?

Das war lange auch meine Frage. Meine Erfahrung aus den letzten Jahren: Ja – wenn die Einstimmung stimmt und der Raum klar gehalten ist, entsteht online erstaunlich viel Tiefe und Fühlkapazität.

Und: Lass uns den Druck entspannen, immer ganz tief gehen zu müssen. Hint: Meist ist das traumatischer Stress. Was, wenn wir gar keiner Tiefe „gerecht werden müssen" – sondern einfach genau mit dem sind, wie es wird.

Brauche ich Vorerfahrung?

Du brauchst keine Vorerfahrung mit dem Thema Tod und Sterben.

Was es braucht, ist ein stabiler innerer Boden und etwas Übung darin, dich deinem Innenleben liebevoll zuzuwenden.

Was sind die Stornierungsbedingungen?

Bis zum 1. November 2026 kannst du stornieren – du bekommst den Beitrag zurück, abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 30 Euro. Danach ist eine Rückerstattung nicht mehr möglich. Im Zweifelsfall kannst du jemanden als Ersatzteilnehmer:in vorschlagen, der oder die dann deinen Platz übernimmt.

Bei einer Absage von meiner Seite wird der Beitrag in voller Höhe rückerstattet. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen.

Du bist neugierig, aber noch nicht ganz entschlossen?

Schreib mir deine Fragen via Mail: info@stefanhaefner.com.

Keine Sorge: Ich werde dich zu nichts drängen, sondern klar benennen, wenn ich den Eindruck habe, dass dieser Raum gerade nichts für dich ist.

Ich freu mich drauf, in Kontakt zu sein!

Endlich.

Es ist möglich, das zu leben, was du in dir fühlst.

6 Termine von November 2026 bis Januar 2027
online · dienstags 18:30–21:00 Uhr
Anmeldeschluss: 6. November 2026

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